Autor: admin

  • KI Prompt Engineering – Meine Zwischenbilanz

    KI Prompt Engineering – Meine Zwischenbilanz

    Von vermeintlichen Super-Prompts über Ahnenforschung bis hin zur Frage, wie KI unsere Arbeitswelt verändert.

    21. Oktober 2026

    Nächste Woche ist es so weit: Mein KI Prompt Engineering Kurs bei Distart geht zu Ende. Ein guter Zeitpunkt, um einmal zurückzublicken und festzuhalten, was ich in den vergangenen Wochen gelernt habe, was mich überrascht hat und wo vielleicht auch die eine oder andere Erwartung nicht ganz erfüllt wurde.

    Erst gestern habe ich eine Praxisaufgabe abgegeben, bei der es darum ging, einen eigenen Custom GPT zu erstellen. Die Rückmeldung steht noch aus, aber für mich ist das zumindest ein kleiner Meilenstein.

    Und während ich so über den Kurs nachdenke, fällt mir auf, wie sehr sich mein Umgang mit künstlicher Intelligenz inzwischen verändert hat.

    KI kann inzwischen deutlich mehr als Texte schreiben

    Natürlich wusste ich schon vor dem Kurs, dass ChatGPT und andere KI-Modelle beeindruckende Dinge leisten können.

    Aber wie vielseitig diese Möglichkeiten inzwischen tatsächlich sind, wurde mir erst durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema richtig bewusst.

    ChatGPT, Gemini und Claude haben jeweils ihre eigenen Stärken und Schwächen. Claude hat mich beispielsweise besonders im Textbereich interessiert, während ChatGPT für mich auch durch seine vielfältigen kreativen Möglichkeiten punktet.

    Was mich allerdings noch stärker beeindruckt hat, ist das Potenzial im klassischen Büroalltag.

    Viele Tätigkeiten, für die früher umfangreiche Recherche, manuelle Aufbereitung oder mehrere Arbeitsschritte erforderlich waren, lassen sich heute mithilfe von KI zumindest teilweise deutlich vereinfachen.

    Ob Dokumente zusammenfassen, Informationen strukturieren, Inhalte erstellen oder Arbeitsabläufe automatisieren: Die Möglichkeiten sind enorm.

    Natürlich hat das auch eine Kehrseite.

    Wenn KI zunehmend Aufgaben übernehmen kann, die bislang Menschen erledigt haben, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie sich bestimmte Arbeitsplätze und Berufsbilder verändern werden.

    Für mich gehört diese Betrachtung genauso zum Thema KI wie die Begeisterung über neue Funktionen.

    Ahnenforschung mit KI – damit hatte ich nicht gerechnet

    Ein besonders interessantes Erlebnis hatte ich abseits des eigentlichen Kurses.

    Ich habe mich nebenbei etwas intensiver mit Ahnenforschung beschäftigt. Dabei geht es unter anderem darum, alte Kirchenbücher, Matriken und historische Aufzeichnungen auszuwerten.

    Anfangs nutzte ich dafür ein spezialisiertes Transkriptionstool eines Ahnenforschungsportals. Das funktionierte erstaunlich gut, war allerdings nur eingeschränkt kostenlos verfügbar.

    Irgendwann kam mir der Gedanke: Warum eigentlich nicht ChatGPT ausprobieren?

    Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten stellte sich heraus, dass das ebenfalls ziemlich gut funktioniert.

    Alte handschriftliche Einträge konnten aus eingescannten Dokumenten ausgelesen und interpretiert werden. Besonders interessant wurde es, wenn sich Namen, Daten und historische Informationen mit bereits vorhandenen Rechercheergebnissen verbinden ließen.

    Plötzlich passte ein Name zu einem Taufeintrag, ein Datum zu einer Hochzeit oder eine neue Information zu einer bereits bekannten Familiengeschichte.

    Natürlich muss man solche Ergebnisse überprüfen. Gerade alte Handschriften und historische Quellen sind fehleranfällig.

    Aber als Unterstützung bei der Recherche ist das wirklich bemerkenswert.

    Vom Comic bis zur Musikproduktion

    Auch die kreativen Möglichkeiten haben mich überrascht.

    Neben den eigentlichen Kursaufgaben habe ich mit KI beispielsweise im Bereich Comicgestaltung und Charakterdesign experimentiert.

    Dabei wurde mir bewusst, wie weit sich Ideen inzwischen entwickeln lassen, ohne dass man für jeden einzelnen Arbeitsschritt sofort ein spezialisiertes Programm beherrschen muss.

    Noch überraschender fand ich die Möglichkeiten rund um MIDI-Dateien.

    Dass KI dabei helfen kann, musikalische Informationen so aufzubereiten, dass sie anschließend in einer Digital Audio Workstation, kurz DAW, weiterverarbeitet werden können, hätte ich zunächst nicht unbedingt erwartet.

    Solche Entdeckungen sind es, die mich immer wieder neugierig machen.

    Manchmal ist es einfach nur eine kaputte Beamerlampe

    Ein weiteres Beispiel stammt aus dem Alltag.

    Mein Beamer machte plötzlich Probleme. Also habe ich Fotos gemacht und Gemini gefragt, was die Ursache sein könnte.

    Die KI deutete auf eine defekte Lampe hin. Nach weiteren Bildern und Rückfragen bekam ich zusätzliche Hinweise zur möglichen Ursache und zur Auswahl eines geeigneten Ersatzteils.

    Unter anderem ging es darum, dass auch eine kompatible Ersatzlampe infrage kommen könnte, sofern ein hochwertiges Leuchtmittel, beispielsweise von Osram, verbaut ist.

    Das klingt vielleicht unspektakulär.

    Aber genau solche Situationen zeigen mir, wie praktisch KI geworden ist.

    Früher hätte ich möglicherweise längere Zeit in Foren gesucht, Bedienungsanleitungen gelesen und verschiedene Webseiten verglichen.

    Heute kann eine KI zumindest dabei helfen, das Problem schneller einzugrenzen und die weitere Recherche zu erleichtern.

    Und was ist mit den geheimen Super-Prompts?

    Eine Sache hatte ich mir vor dem Kurs tatsächlich etwas anders vorgestellt.

    Wer sich auf Social Media mit KI beschäftigt, kennt vermutlich diese Videos, in denen vermeintlich sensationelle Prompt-Codes oder besondere Slash-Befehle vorgestellt werden.

    Da entsteht schnell der Eindruck, man müsse nur eine geheime Zeichenfolge kennen und schon würde die KI plötzlich völlig neue Fähigkeiten entwickeln.

    Ich hatte durchaus erwartet, im Kurs vielleicht einige solcher besonderen Techniken kennenzulernen.

    Inzwischen sehe ich das nüchterner.

    Hinter manchen dieser Befehle stecken vermutlich einfach vorbereitete Anweisungen, Prompt-Vorlagen oder spezielle Abläufe. Das kann praktisch sein, ist aber nicht automatisch eine magische Funktion des KI-Modells.

    Was ich aus dem Kurs mitnehme, ist deshalb etwas Grundsätzlicheres:

    Entscheidend ist, zu verstehen, wie man Aufgaben formuliert, Kontext liefert, Ergebnisse hinterfragt und Anweisungen gezielt verbessert.

    Das ist weniger spektakulär als ein angeblicher Geheimcode.

    Aber wahrscheinlich wesentlich nachhaltiger.

    Wie gut war der Kurs bei Distart?

    Insgesamt bin ich mit dem Kurs zufrieden.

    Die Videos sind gut produziert, die Dozenten erklären die Inhalte verständlich und das Lernportal macht es leicht, den eigenen Fortschritt nachzuvollziehen.

    Auch die individuelle Unterstützung funktioniert gut.

    Wenn Fragen auftauchen, kann man einen virtuellen Warteraum betreten und bekommt nach meiner Erfahrung sehr schnell die Möglichkeit, mit jemandem per Videocall zu sprechen.

    Was mir allerdings fehlt, sind regelmäßige Live-Sessions mit anderen Teilnehmern oder Dozenten.

    Gerade bei einem Thema, das sich so schnell entwickelt, hätte ich einen stärkeren persönlichen Austausch interessant gefunden.

    Auch die Bildgenerierung hätte für meinen Geschmack etwas ausführlicher behandelt werden können.

    Allerdings war mir von Anfang an klar, dass es sich um einen Kurs zum Prompt Engineering handelt und nicht um eine spezialisierte Ausbildung für KI-Bild- oder Videoproduktion.

    Insofern hat der Kurs seinen eigentlichen Schwerpunkt aus meiner Sicht gut vermittelt.

    Mein Umgang mit KI hat sich verändert

    Heute nutze ich KI wesentlich selbstverständlicher als noch vor einiger Zeit.

    Manchmal ist es nur eine kurze Frage. Manchmal ein umfangreicher Prompt. Und manchmal entsteht aus einer zunächst kleinen Idee ein ganzes Projekt.

    Das Spannende ist, dass sich dabei ständig neue Möglichkeiten ergeben.

    Und damit komme ich zu einem Punkt, der gerade für meine Arbeit im Marketing interessant ist.

    Auch dieser Blogbeitrag ist ein Beispiel dafür.

    Die Gedanken, Erfahrungen und Einschätzungen stammen von mir. Ich habe sie frei erzählt, teilweise ungeordnet und mit einigen gedanklichen Sprüngen.

    Die KI hat mir anschließend geholfen, daraus eine nachvollziehbare Struktur zu entwickeln und die Inhalte sprachlich aufzubereiten.

    Der persönliche Inhalt bleibt dabei der Ausgangspunkt.

    Und genau darin sehe ich eine der interessantesten Möglichkeiten von KI in der Content-Produktion: Sie kann helfen, aus eigenen Ideen und Erfahrungen unterschiedliche Formate zu entwickeln.

    Nicht unbedingt, um menschliche Gedanken zu ersetzen, sondern um sie besser nutzbar und verständlich zu machen.

    Mein Fazit

    Der KI Prompt Engineering Kurs hat mir keine geheimen Zauberformeln offenbart.

    Dafür habe ich etwas mitgenommen, das mir deutlich wichtiger erscheint: ein besseres Verständnis dafür, wie vielseitig künstliche Intelligenz inzwischen eingesetzt werden kann.

    Von Büroautomatisierung über historische Recherchen bis hin zu kreativen Projekten und alltäglichen technischen Fragen.

    Die Möglichkeiten sind beeindruckend, aber natürlich nicht grenzenlos.

    Und je mehr ich mich damit beschäftige, desto häufiger stelle ich fest, dass es noch sehr viel zu entdecken gibt.

    Oder wie einer unserer Kursdozenten gerne sagte:

    „Das ist schon cool!“

    Ja. Das trifft es eigentlich ziemlich gut.

  • Star Wars und ich: Warum ich die Saga noch immer liebe – aber kaum noch an ihre Zukunft glaube

    Star Wars und ich: Warum ich die Saga noch immer liebe – aber kaum noch an ihre Zukunft glaube

    Eine persönliche Reise durch über 40 Jahre Star-Wars-Begeisterung, große Kinoerlebnisse, verpasste Chancen und die Frage, was von einem geliebten Universum bleibt, wenn das Vertrauen in seine Macher verloren geht.

    Es gibt Filme, die schaut man sich an, findet sie gut oder schlecht und vergisst sie irgendwann wieder. Und dann gibt es Filme, die einen ein Leben lang begleiten.

    Für mich gehört Star Wars eindeutig zur zweiten Kategorie.

    Ich bin Jahrgang 1978. Das erste Mal habe ich Star Wars vermutlich 1984 oder 1985 gesehen. Ich war damals sechs oder sieben Jahre alt. Die große Kinowelle der Original-Trilogie war zu diesem Zeitpunkt zwar schon weitgehend vorbei, aber ihre Nachwirkungen waren überall zu spüren.

    Ich erinnere mich noch an die Kenner-Actionfiguren, die ich von meinem Opa und meiner Stiefoma geschenkt bekam. An die Begeisterung für Raumschiffe, Lichtschwerter und diese weit, weit entfernte Galaxis. Und natürlich an die Filme selbst.

    Besonders der erste Star-Wars-Film von 1977, den wir heute als Episode IV – Eine neue Hoffnung kennen, lief bei mir als Kind gefühlt unzählige Male. Auch Das Imperium schlägt zurück gehört bis heute zu meinen absoluten Favoriten.

    Star Wars war für mich nie einfach nur irgendeine Filmreihe.

    Es war ein Stück Kindheit. Ein Stück Familiengeschichte. Und irgendwann auch ein Stück meines eigenen Lebens.

    Als ein neuer Star-Wars-Film noch ein Ereignis war

    Wer die Veröffentlichung der Prequel-Trilogie Ende der 1990er-Jahre miterlebt hat, erinnert sich wahrscheinlich an diese unglaubliche Erwartungshaltung.

    1999 kam Episode I – Die dunkle Bedrohung in die Kinos. Für mich war das so ein großes Ereignis, dass ich zusammen mit zwei Freunden nach New York flog. Natürlich wollten wir auch die Stadt erleben. Aber einer der Hauptgründe für diese Reise war tatsächlich Star Wars.

    Wir sahen Episode I Ende Mai 1999, wenige Wochen nach dem amerikanischen Kinostart und Monate bevor der Film im August auch in Deutschland anlief.

    Was für eine Zeit!

    Die Prequels waren nicht unumstritten. Natürlich gab es Kritik, Diskussionen und unterschiedliche Meinungen. Aber für mich gehörte diese Zeit zu einem großen Kinoerlebnis, das ich bis heute nicht missen möchte.

    Ich verfolgte auch Episode II und Episode III, besuchte eine Convention und erlebte Episode III sogar in einer digitalen Kinoprojektion, als diese Technik gerade zunehmend Einzug in die Kinos hielt.

    Später kam The Clone Wars hinzu.

    Man hatte das Gefühl, ein großes Universum wachsen zu sehen. Und selbst wenn nicht alles perfekt war, blieb die Begeisterung bestehen.

    2012: Die Hoffnung auf eine neue große Star-Wars-Ära

    Als Disney Lucasfilm übernahm und eine neue Star-Wars-Trilogie angekündigt wurde, war meine Vorfreude riesig.

    Ich dachte damals: Das könnte wirklich großartig werden.

    Die Möglichkeiten waren schließlich enorm. Eine neue Generation von Figuren, moderne Filmtechnik, riesige Budgets – und vor allem die Gelegenheit, noch einmal mit den Schauspielern der Original-Trilogie zu arbeiten.

    Harrison Ford, Mark Hamill und Carrie Fisher!

    Allein dieser Gedanke war für einen langjährigen Fan schon etwas Besonderes.

    Als 2015 Episode VII – Das Erwachen der Macht erschien, war ich zunächst durchaus zufrieden. Sicher, nicht alles entsprach meinen Erwartungen. Die Geschichte erinnerte stark an den Originalfilm, manche Entscheidungen fand ich fragwürdig, und es blieb einiges offen.

    Aber der Look stimmte. Die Atmosphäre war da. Dieser vertraute Star-Wars-Zauber war zumindest noch zu spüren.

    Ich war bereit, mich auf die neue Trilogie einzulassen.

    Dann kam Episode VIII.

    Episode VIII: Der Moment, in dem für mich etwas zerbrach

    Ich weiß noch, dass ich zunächst versuchte, auch Episode VIII – Die letzten Jedi etwas Positives abzugewinnen.

    Aber je länger ich über den Film nachdachte, je mehr ich mich mit seinen Entscheidungen und mit der möglichen weiteren Entwicklung beschäftigte, desto stärker wurde mein Unbehagen.

    Irgendwann war für mich klar: Das war nicht die Fortsetzung, auf die ich gehofft hatte.

    Und mehr noch: Rückblickend empfinde ich Episode VIII als den entscheidenden Bruch innerhalb der neuen Trilogie.

    Das ist selbstverständlich meine persönliche Meinung. Andere Fans lieben diesen Film, und sie dürfen das auch. Für mich aber wurden hier erzählerische Entscheidungen getroffen, die einen großen Teil dessen beschädigten, was ich an Star Wars und seinen Figuren geschätzt hatte.

    Episode IX konnte diesen Eindruck nicht mehr korrigieren. Im Gegenteil.

    Was mich daran besonders ärgert, ist nicht einmal die Tatsache, dass mir diese Filme nicht gefallen haben.

    Es ist die Erkenntnis, dass hier eine historische Chance vertan wurde.

    Die verpasste Chance, die niemand mehr zurückholen kann

    Man muss sich das einmal vor Augen führen: Lucasfilm hatte die Gelegenheit, die Originaldarsteller noch einmal zusammenzubringen und ihre Geschichte auf der großen Leinwand überzeugend fortzusetzen.

    Nicht als bloße Nostalgieübung. Nicht als Aneinanderreihung bekannter Gesichter und Requisiten. Sondern als würdige Weiterentwicklung einer Geschichte, die seit 1977 Millionen Menschen begleitet.

    Man hätte Filme schaffen können, über die man auch 20 oder 30 Jahre später noch mit derselben Begeisterung spricht wie heute über die Original-Trilogie.

    Zumindest war das meine Hoffnung.

    Stattdessen blicke ich heute auf die Sequels zurück und empfinde vor allem Ernüchterung.

    Ich vermisse das Gefühl, dass diese Filme eine vergleichbare langfristige Begeisterung ausgelöst haben. Mir fehlt dieser Eindruck eines großen, generationenübergreifenden Kinoereignisses, das über die eigentliche Veröffentlichung hinaus weiterlebt.

    Natürlich kann man über die kulturelle Wirkung der Sequels unterschiedlicher Meinung sein. Und selbstverständlich haben auch diese Filme ihre Fans.

    Aber für mich bleibt das Gefühl: Aus dieser einmaligen Konstellation hätte so viel mehr entstehen können.

    Und das Bitterste daran ist, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann.

    Carrie Fisher ist 2016 verstorben. Die Gelegenheit, alle drei Hauptdarsteller der Original-Trilogie noch einmal gemeinsam in einer neuen Geschichte zu erleben, kommt nicht zurück.

    Genau das macht diese Enttäuschung für mich so nachhaltig.

    Zwischen guten Überraschungen und der nächsten Ernüchterung

    Es wäre unfair zu behaupten, dass seitdem überhaupt nichts Gutes mehr aus dem Star-Wars-Universum gekommen ist.

    Rogue One beispielsweise fand ich großartig.

    Auch die ersten beiden Staffeln von The Mandalorian haben mich wirklich begeistert. Da war plötzlich wieder dieses Gefühl, das ich so lange vermisst hatte: interessante Figuren, eine spannende Geschichte, eine glaubwürdige Atmosphäre und Respekt vor dem Universum, in dem sie angesiedelt ist.

    Sogar Skeleton Crew hat mich positiv überrascht. Die Serie ging einen etwas anderen Weg, ohne für mich den Bezug zum Geist der ursprünglichen Filme zu verlieren.

    Und genau deshalb ist es so frustrierend.

    Denn diese Produktionen zeigen, dass es offenbar durchaus möglich ist, neue und überzeugende Star-Wars-Geschichten zu erzählen.

    Umso schwerer fällt es mir, andere Projekte wie Obi-Wan Kenobi, The Acolyte oder Episode IX nachzuvollziehen. Diese Produktionen haben mich teilweise massiv enttäuscht.

    Dabei geht es nicht darum, dass Star Wars immer wieder dasselbe erzählen müsste. Ganz im Gegenteil. Ein so großes Universum sollte Raum für neue Perspektiven, neue Charaktere und mutige Geschichten bieten.

    Aber neue Ideen allein reichen nicht aus.

    Für mich müssen auch die Drehbücher, die Figurenentwicklung, die Dramaturgie und das Gesamtgefühl überzeugen.

    Wenn sich Fans und Studios voneinander entfernen

    Ein weiterer Punkt beschäftigt mich ebenfalls seit Jahren.

    Ich habe den Eindruck, dass sich Teile Hollywoods zwischen etwa 2016 und 2024 zunehmend in gesellschaftspolitische und identitätspolitische Auseinandersetzungen hineinbewegt haben.

    Das betrifft für mich nicht nur Star Wars, sondern teilweise auch Star Trek, DC und Marvel.

    Dabei stören mich nicht unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven oder vielfältige Figuren an sich. Mich beschäftigt vielmehr, wenn politische Botschaften meiner Wahrnehmung nach wichtiger erscheinen als eine überzeugende Geschichte – oder wenn die Diskussion über die Qualität eines Films plötzlich zu einer moralischen Auseinandersetzung über seine Zuschauer wird.

    Besonders irritierend finde ich Situationen, in denen Kritik an einer Produktion vorschnell mit Vorurteilen oder schlechten Absichten gleichgesetzt wird.

    Natürlich gibt es im Internet tatsächlich beleidigende, rassistische oder sexistische Kommentare. Diese sollte niemand verharmlosen.

    Aber daraus folgt für mich nicht, dass jeder Fan, der einen Film oder eine Serie schlecht findet, automatisch in dieselbe Kategorie gehört.

    Viele Zuschauer wollen schlicht gut unterhalten werden. Sie haben über Jahre Geld für Kinokarten, DVDs, Blu-rays, Figuren und anderes Merchandise ausgegeben und eine emotionale Verbindung zu diesen Geschichten aufgebaut.

    Wenn diese Menschen enttäuscht sind, sollte ihre Kritik zumindest ernst genommen werden.

    Stattdessen ist bei mir über die Jahre zunehmend das Gefühl entstanden, dass zwischen Teilen der Studios und Teilen des Publikums eine unnötige Distanz gewachsen ist.

    Auch das hat mein Vertrauen belastet.

    Wenn die Vorfreude durch Skepsis ersetzt wird

    Früher bedeutete die Ankündigung eines neuen Star-Wars-Films für mich vor allem eines: Vorfreude.

    Ich wollte wissen, wann der Film startet, wer mitspielt, wie die Geschichte weitergeht und wann ich endlich im Kino sitzen würde.

    Heute ist meine erste Reaktion häufig eine andere.

    Ich denke: Hoffentlich wird das nicht schon wieder eine Enttäuschung.

    Oder, um Obi-Wan Kenobi sinngemäß zu zitieren: Ich habe da ein ganz mieses Gefühl.

    Auch auf den für 2027 angekündigten Film Star Wars: Starfighter schaue ich zunächst eher skeptisch.

    Vielleicht wird er gut. Vielleicht überrascht er mich. Ich würde mich sogar sehr darüber freuen.

    Aber ich gehe inzwischen nicht mehr mit diesem unvoreingenommenen Vertrauen an neue Produktionen heran, das mich früher begleitet hat.

    Und das finde ich eigentlich schade.

    Denn Star Wars war für mich immer etwas, auf das ich mich freuen wollte – nicht etwas, bei dem ich mich innerlich schon auf die nächste Enttäuschung vorbereite.

    Das Star Wars meiner Kindheit kann mir niemand nehmen

    Bei all dieser Kritik gibt es allerdings einen Punkt, der mir besonders wichtig ist.

    Meine Begeisterung für das ursprüngliche Star Wars ist nicht verschwunden.

    Die Original-Trilogie bleibt für mich großartig. Besonders Episode IV und V werde ich immer lieben.

    Auch die Prequels gehören fest zu meiner persönlichen Star-Wars-Geschichte.

    Daran ändern keine Sequels, keine umstrittenen Serien und keine Entscheidungen irgendwelcher Studiomanager etwas.

    Diese Filme existieren weiterhin. Sie gehören zu meinem Leben und zu meinen Erinnerungen.

    Und das Schöne daran ist: Ich kann diese Begeisterung heute sogar weitergeben.

    Erst vor wenigen Tagen habe ich Episode I wieder gemeinsam mit meinem Sohn angeschaut.

    Ihm gefällt der Film ebenfalls.

    Da sitzt man dann zusammen, erlebt eine Geschichte, die einen selbst seit Jahrzehnten begleitet, und merkt, dass Star Wars eben doch etwas ist, das Generationen verbinden kann.

    Das ist für mich vielleicht einer der schönsten Aspekte dieser ganzen Geschichte.

    Eine Erinnerung an meinen Papa

    Zu meiner persönlichen Verbindung mit Star Wars gehört auch mein Vater.

    Mit ihm habe ich die Filme damals geteilt. Er hat einmal scherzhaft angedeutet, was er da wohl angerichtet habe, als er mit mir Star Wars anschaute.

    Aber auch ihm gefielen die Filme. Die Original-Trilogie ebenso wie später die Prequels, die er noch vollständig miterlebt hat.

    Mein Papa ist 2008 verstorben.

    Manchmal frage ich mich, wie er wohl die späteren Filme gesehen hätte. Ob er meine Enttäuschung geteilt hätte oder ob er vieles gelassener betrachtet hätte.

    Natürlich kann ich darauf keine Antwort geben.

    Und ich möchte diese Erinnerung auch nicht mit meiner Kritik am heutigen Star Wars vermischen. Das sind für mich zwei unterschiedliche Dinge, auch wenn sie durch die gemeinsame Geschichte miteinander verbunden sind.

    Aber es zeigt, warum diese Filme für mich eben mehr sind als austauschbare Unterhaltung.

    Früher habe ich Star Wars mit meinem Papa angeschaut.

    Heute schaue ich Star Wars mit meinem Sohn.

    Dazwischen liegt ein ganzes Leben voller Erinnerungen.

    Warum mich das alles noch immer beschäftigt

    Vielleicht ist genau das auch der Grund, warum ich mit der Entwicklung des Franchise nicht einfach abschließen kann.

    In meinem persönlichen Umfeld können viele Menschen solche Themen leichter abhaken. Ein Film gefällt ihnen nicht, also schauen sie eben etwas anderes.

    Und selbstverständlich ist das völlig in Ordnung.

    Mir fällt es bei Star Wars schwerer.

    Nicht, weil ich glaube, dass jeder Film perfekt sein muss. Nicht, weil ich keine Veränderungen akzeptieren könnte. Und auch nicht, weil ich ausschließlich in der Vergangenheit leben möchte.

    Sondern weil ich mit dieser Galaxis seit mehr als 40 Jahren verbunden bin.

    Ich habe großartige Kinoerlebnisse gehabt, bin für eine Premiere über den Atlantik geflogen, habe gesammelt, diskutiert, mitgefiebert und mich immer wieder auf neue Geschichten gefreut.

    Deshalb ärgert es mich, wenn ich den Eindruck bekomme, dass dieses enorme Potenzial nicht ausgeschöpft wird.

    Vielleicht ist dieser Text deshalb auch ein Versuch, meine Gedanken einmal vollständig auszusprechen.

    Nicht um jemanden von meiner Meinung überzeugen zu müssen.

    Sondern um festzuhalten, warum mir dieses Thema bis heute so wichtig ist.

    Meine Hoffnung ist kleiner geworden. Meine Begeisterung nicht.

    Fast zehn Jahre nach dem Ende meiner anfänglichen Begeisterung für die Sequel-Trilogie ist mein Verhältnis zum modernen Star Wars ziemlich zwiespältig.

    Ich möchte weiterhin gute neue Filme und Serien sehen. Ich möchte wieder überrascht werden. Ich möchte aus einem Kino kommen und denken: Wow, das war wirklich Star Wars!

    Aber ich erwarte es nicht mehr selbstverständlich.

    Vielleicht ist das der größte Unterschied zu früher.

    Damals war die Vorfreude größer als jeder Zweifel. Heute sind die Zweifel meistens schneller da als die Vorfreude.

    Und trotzdem werde ich die nächste interessante Star-Wars-Produktion vermutlich wieder anschauen.

    Weil ich eben immer noch Fan bin.

    Weil Rogue One und The Mandalorian gezeigt haben, dass gute Geschichten auch heute noch möglich sind.

    Und weil die Begeisterung, die 1984 oder 1985 in einem kleinen Jungen entstanden ist, nie ganz verschwunden ist.

    Vor allem aber bleiben die Filme, die ich liebe. Die Bilder, die Musik, die Figuren und die Erinnerungen.

    Niemand kann mir nehmen, wie es sich damals angefühlt hat, zum ersten Mal diesen Sternenzerstörer über die Leinwand ziehen zu sehen.

    Und wenn ich heute mit meinem Sohn auf dem Sofa sitze und wir gemeinsam Episode I anschauen, dann ist von diesem Gefühl wieder etwas da.

    Star Wars hat mich vielleicht in den vergangenen Jahren oft enttäuscht. Aber es hat nicht aufgehört, ein Teil meines Lebens zu sein.

    May the Force be with you. Always.

  • Einfach mal machen – warum ich meine Webseite wiederbelebt habe

    Einfach mal machen – warum ich meine Webseite wiederbelebt habe

    Manchmal dauert es einfach ein bisschen länger. In meinem Fall sogar ein paar Jahre.

    Da hatte ich also eine eigene Domain, eine gehostete Webseite und eigentlich auch genügend Themen, über die ich hätte schreiben können. Berufliche Erfahrungen im Marketing, Technik, Musik, Filme, meine Hobbys und all die Dinge, mit denen man sich im Laufe der Jahre so beschäftigt.

    Nur passiert ist nicht besonders viel.

    Aus privaten Gründen, aus Bequemlichkeit und vielleicht auch, weil man sich immer wieder andere Prioritäten setzt, blieb die Seite mehr oder weniger brachliegen.

    Bis vor Kurzem.

    Weniger nachdenken, einfach machen

    Einen ersten Anstoß gab eine Informationsveranstaltung zum Thema Selbstständigkeit. Dort stellte eine Dozentin aus dem IT-Bereich unter anderem Lovable vor, ein Werkzeug, mit dem sich mithilfe künstlicher Intelligenz Webseiten und Anwendungen erstellen lassen.

    Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war aber weniger die Technik als vielmehr die Botschaft dahinter: Einfach mal machen.

    Nicht ewig planen, nicht jedes Detail tausendmal hinterfragen und vor allem nicht darauf warten, bis wirklich alles perfekt ist.

    Bei den US-Amerikanern, so zumindest die Beobachtung, scheint diese Machermentalität oft ausgeprägter zu sein. Während man hierzulande gerne noch einmal gründlich analysiert, diskutiert und abwägt, wird andernorts vielleicht einfach schon losgelegt.

    Natürlich ist das eine zugespitzte Betrachtung. Aber irgendwie steckt etwas darin.

    Ein zweiter Impuls kam dann aus meiner Weiterbildung im Bereich künstliche Intelligenz. Auch dort begegnete mir Lovable wieder, neben zahlreichen anderen Werkzeugen zur Text-, Bild-, Video- und Content-Erstellung.

    Und irgendwann dachte ich mir: Warum eigentlich nicht?

    Eine Webseite ist heute keine Sensation mehr

    Wer sich an die Anfangszeiten des kommerziellen Internets erinnert, weiß vielleicht noch, welchen Stellenwert eine eigene Webseite damals hatte.

    Vor 20 oder 25 Jahren konnte man mit Webdesign noch richtig Eindruck machen. Ich erinnere mich sogar an Erzählungen von Leuten, die mit der Erstellung von Webseiten angeblich unglaublich viel Geld verdienten.

    Heute sieht die Welt anders aus.

    Eine eigene Webseite macht niemanden automatisch berühmt, reich oder erfolgreich. Und das muss sie auch gar nicht.

    Für mich ist sie vor allem eine Möglichkeit, einen eigenen Platz im digitalen Raum zu gestalten.

    Was mich bei der Neuerstellung besonders begeistert hat, war die Geschwindigkeit. Keine tagelangen Designüberlegungen, kein endloses Herumschieben von Elementen und kein ständiges Verwerfen bereits gemachter Arbeit.

    Und das Kuriose daran: Das Ergebnis fühlt sich tatsächlich nach mir an.

    Obwohl ein großer Teil der technischen und gestalterischen Arbeit von einem KI-Werkzeug übernommen wurde, erkenne ich mich in der Seite wieder.

    Das hätte ich in dieser Form nicht unbedingt erwartet.

    KI als kreativer Sparringspartner

    Natürlich kann man darüber diskutieren, ob solche Werkzeuge nicht auch bequem machen.

    Wahrscheinlich tun sie das sogar.

    Andererseits eröffnen sie Möglichkeiten, die vor 20 oder 30 Jahren für viele Menschen schlicht nicht existierten.

    Man ist bei der Umsetzung eigener Ideen nicht mehr zwangsläufig auf andere angewiesen. Man kann Dinge ausprobieren, verwerfen, verändern und neu entwickeln.

    Auch beim Schreiben.

    Statt minutenlang auf einen leeren Bildschirm zu starren, kann man Gedanken einfach frei formulieren, erzählen und anschließend strukturieren.

    Das ist nicht nur schneller. Es kann sich sogar persönlicher anfühlen.

    Mich beeindruckt dabei besonders, dass solche Technologien Fähigkeiten und Möglichkeiten zugänglich machen, die früher oft Spezialisten vorbehalten waren. Dass es dabei auch Einschränkungen, kostenpflichtige Angebote und kritische Entwicklungen gibt, ist natürlich eine andere Geschichte.

    Ein bisschen erschreckend ist das alles manchmal schon.

    Aber vor allem finde ich es faszinierend.

    Marketing, Musik, Science-Fiction und der ganze Rest

    Und was soll jetzt eigentlich auf dieser Webseite passieren?

    Eine gute Frage.

    Eine endgültige Antwort habe ich darauf nicht, und vielleicht brauche ich die auch gar nicht.

    Ich möchte über Dinge schreiben, die mich interessieren, beschäftigen oder begeistern.

    Das können berufliche Entwicklungen aus Marketing, Digitalisierung und KI sein. Genauso gut aber auch Musik, Technik, Filme, Blu-rays oder meine Begeisterung für Star Wars und Captain Future.

    Vielleicht schreibe ich über einen Film, den ich gerade gesehen habe. Vielleicht über eine besondere Veröffentlichung, die hierzulande nicht erhältlich ist und die man sich über irgendwelche Umwege aus dem Ausland besorgen muss.

    Vielleicht geht es aber auch um Ahnenforschung, ein Thema, mit dem ich mich neuerdings beschäftige.

    Und irgendwann soll das Ganze möglicherweise noch durch einen YouTube-Kanal ergänzt werden.

    Kurz gesagt: Es wird vermutlich eine ziemlich bunte Mischung.

    Aber genau das entspricht meinen Interessen und letztlich auch meinem Leben.

    Homo digitalensis?

    Manchmal frage ich mich, wie selbstverständlich all diese digitalen Dinge inzwischen zu unserem Alltag gehören.

    Beruf, Freizeit, Hobbys, Kommunikation, Musik, Filme, Informationen – vieles davon findet längst auch digital statt.

    Vielleicht sind wir inzwischen tatsächlich eine Art Homo digitalensis geworden.

    Ob man das nun gut oder schlecht findet, sei dahingestellt.

    Für mich jedenfalls gehören diese unterschiedlichen Welten mittlerweile zusammen. Und vielleicht ist meine neue Webseite einfach der Versuch, diese Vielfalt ein bisschen zu bündeln.

    Ohne großes Geschäftsmodell, ohne Influencer-Ambitionen und ohne den Anspruch, damit die Welt zu verändern.

    Wenn sich dabei der eine oder andere für meine Themen interessiert, eine interessante Anregung findet oder einfach Freude an einem Beitrag hat, umso schöner.

    Und wenn nicht?

    Dann habe ich immerhin einen Ort geschaffen, an dem ich meine eigenen Gedanken, Erfahrungen und Interessen festhalten kann.

    Manchmal muss man eben einfach anfangen.

    Und dann schauen, was daraus wird.

  • Hello world!

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  • KI Prompt Engineering

    Prompt Engineering klingt nach einem Spezialisten-Thema — ist es aber nicht. Der Begriff beschreibt schlicht die Fähigkeit, KI-Systeme so anzusprechen, dass die Ergebnisse brauchbar werden. Genau wie bei einem Briefing im Marketing: Wer Ziel, Zielgruppe, Kontext und gewünschtes Format klar benennt, bekommt keine Rate-Versuche, sondern Ergebnisse.

    Die laufende Weiterbildung bestätigt, was auch die Kurse der großen Anbieter nahelegen: Ein guter Prompt folgt einer Struktur. Rolle festlegen, Ziel definieren, Kontext liefern, Ausgabeformat beschreiben, Beispiele geben — und dann iterieren, statt die erste Antwort zu nehmen. Systematische Frameworks wie CO-STAR oder RACE helfen dabei, gerade bei komplexen Aufgaben — solche Strukturen gehören inzwischen zum Standardrepertoire der großen Kursanbieter wie Coursera. Ein interessanter Nebeneffekt: Die Diskussion hat sich 2026 weiterentwickelt — von „Prompt Engineering“ hin zu „Context Engineering“, also der Frage, welche Informationen man dem Modell überhaupt zur Verfügung stellt.

    Eine ehrliche Einordnung vorab: Eine „offizielle“ Zertifizierung gibt es nicht. Kein TÜV-Siegel, keine IHK-Prüfung, kein Herstellerstempel — was angeboten wird, sind Kursabschluss-Zertifikate, die belegen, dass man etwas durchgearbeitet hat. Für den deutschen Markt lohnt ein Blick auf zwei Wege: Der Bildungsgutschein über die Agentur für Arbeit kann AZAV-zertifizierte Weiterbildungen vollständig fördern, und deutsche Arbeitgeber vertrauen einem IHK-Zertifikat oft mehr als internationalen Online-Badges.

    Wer selbst einsteigen möchte, findet gute Einstiegspunkte: Der kostenlose Kurzkurs „ChatGPT Prompt Engineering for Developers“ von DeepLearning.AI vermittelt gemeinsam mit OpenAI die Grundprinzipien hands-on. Auf Coursera führt die Prompt Engineering Specialization von Dr. Jules White vom Grundlagenwissen bis zu fortgeschrittenen Techniken — mit über 150.000 Teilnehmern eine der meistbesuchten Möglichkeiten. Für den einfachen Einstieg ohne Programmierkenntnisse gibt es zudem das Zertifikatsprogramm „AI Prompting for Everyone“.

    Meine eigene These bleibt: Die beste Vorbereitung für Prompt Engineering ist eine lange Praxis im Briefing. Wer jahrelang Kampagnen gestaltet und Teams, Freelancer und Agenturen gebrieft hat, bringt genau die Struktur mit, die KI-Modelle brauchen. Die Weiterbildung setzt darauf ein Fundament — im Alltag entscheidet trotzdem die Anwendung.

  • Das Portfolio entsteht neu

    Der alte Webauftritt hatte über die Jahre deutlich Staub angesetzt — Zeit für etwas Neues. Diese Seite entsteht gerade Stück für Stück, und sie soll vor allem eines sein: ein ehrlicher Querschnitt dessen, was ich anbiete und was mich begeistert.

    Das Fundament liegt im Marketing: über 15 Jahre Erfahrung in crossmedialem Marketing, Corporate Publishing und Content Management — von der Konzeption über Redaktion und Layout bis zu Foto, Film und Projektsteuerung. Stationen waren die CONTNET AG in München (Mobile Business und mobile Internet-Portale), die Kögel Trailer GmbH & Co. KG (Projekt- und Content-Management, Produktion und Schnitt von Produktfilmen in eigener Regie) und zuletzt die Romakowski GmbH & Co. KG (crossmediales Marketing, Firmenzeitschrift, Foto- und Videoproduktion inklusive Postproduktion).

    Dahinter stehen zwei Abschlüsse: Wirtschaftsinformatik mit Vertiefung E-Commerce an der Berufsakademie Heidenheim und Multimedia & Kommunikation an der Fachhochschule Ansbach — die Diplomarbeit dort war ein Kurzfilm namens „Abducted“, Realfilm mit computergenerierten Elementen und Facial Motion Capturing. Vermutlich der schönste Beweis, dass Technik und Erzählung bei mir nie getrennte Welten waren.

    Was jetzt wächst: die Sektionen zu Projekten und Referenzen mit Material aus der Zeit bei Kögel und Romakowski, das Wissen kompakt auf einer Seite, ein Blog für Themen zwischen Marketing, KI und Achtziger-Kultur — und der Musik-Bereich, in dem neben der eigenen E-Gitarre und dem Gesang auch neue Experimente mit KI-generierter Musik Platz finden werden. Aktuell begleitet eine laufende Weiterbildung im KI Prompt Engineering die ganze Sache.

    Nächstes Ziel: das Show-Reel. Die stärksten Szenen aus Marketing, Industrie und Bühne — kompakt kuratiert, bald hier.