Kategorie: News

  • KI Prompt Engineering

    Prompt Engineering klingt nach einem Spezialisten-Thema — ist es aber nicht. Der Begriff beschreibt schlicht die Fähigkeit, KI-Systeme so anzusprechen, dass die Ergebnisse brauchbar werden. Genau wie bei einem Briefing im Marketing: Wer Ziel, Zielgruppe, Kontext und gewünschtes Format klar benennt, bekommt keine Rate-Versuche, sondern Ergebnisse.

    Die laufende Weiterbildung bestätigt, was auch die Kurse der großen Anbieter nahelegen: Ein guter Prompt folgt einer Struktur. Rolle festlegen, Ziel definieren, Kontext liefern, Ausgabeformat beschreiben, Beispiele geben — und dann iterieren, statt die erste Antwort zu nehmen. Systematische Frameworks wie CO-STAR oder RACE helfen dabei, gerade bei komplexen Aufgaben — solche Strukturen gehören inzwischen zum Standardrepertoire der großen Kursanbieter wie Coursera. Ein interessanter Nebeneffekt: Die Diskussion hat sich 2026 weiterentwickelt — von „Prompt Engineering“ hin zu „Context Engineering“, also der Frage, welche Informationen man dem Modell überhaupt zur Verfügung stellt.

    Eine ehrliche Einordnung vorab: Eine „offizielle“ Zertifizierung gibt es nicht. Kein TÜV-Siegel, keine IHK-Prüfung, kein Herstellerstempel — was angeboten wird, sind Kursabschluss-Zertifikate, die belegen, dass man etwas durchgearbeitet hat. Für den deutschen Markt lohnt ein Blick auf zwei Wege: Der Bildungsgutschein über die Agentur für Arbeit kann AZAV-zertifizierte Weiterbildungen vollständig fördern, und deutsche Arbeitgeber vertrauen einem IHK-Zertifikat oft mehr als internationalen Online-Badges.

    Wer selbst einsteigen möchte, findet gute Einstiegspunkte: Der kostenlose Kurzkurs „ChatGPT Prompt Engineering for Developers“ von DeepLearning.AI vermittelt gemeinsam mit OpenAI die Grundprinzipien hands-on. Auf Coursera führt die Prompt Engineering Specialization von Dr. Jules White vom Grundlagenwissen bis zu fortgeschrittenen Techniken — mit über 150.000 Teilnehmern eine der meistbesuchten Möglichkeiten. Für den einfachen Einstieg ohne Programmierkenntnisse gibt es zudem das Zertifikatsprogramm „AI Prompting for Everyone“.

    Meine eigene These bleibt: Die beste Vorbereitung für Prompt Engineering ist eine lange Praxis im Briefing. Wer jahrelang Kampagnen gestaltet und Teams, Freelancer und Agenturen gebrieft hat, bringt genau die Struktur mit, die KI-Modelle brauchen. Die Weiterbildung setzt darauf ein Fundament — im Alltag entscheidet trotzdem die Anwendung.

  • Das Portfolio entsteht neu

    Der alte Webauftritt hatte über die Jahre deutlich Staub angesetzt — Zeit für etwas Neues. Diese Seite entsteht gerade Stück für Stück, und sie soll vor allem eines sein: ein ehrlicher Querschnitt dessen, was ich anbiete und was mich begeistert.

    Das Fundament liegt im Marketing: über 15 Jahre Erfahrung in crossmedialem Marketing, Corporate Publishing und Content Management — von der Konzeption über Redaktion und Layout bis zu Foto, Film und Projektsteuerung. Stationen waren die CONTNET AG in München (Mobile Business und mobile Internet-Portale), die Kögel Trailer GmbH & Co. KG (Projekt- und Content-Management, Produktion und Schnitt von Produktfilmen in eigener Regie) und zuletzt die Romakowski GmbH & Co. KG (crossmediales Marketing, Firmenzeitschrift, Foto- und Videoproduktion inklusive Postproduktion).

    Dahinter stehen zwei Abschlüsse: Wirtschaftsinformatik mit Vertiefung E-Commerce an der Berufsakademie Heidenheim und Multimedia & Kommunikation an der Fachhochschule Ansbach — die Diplomarbeit dort war ein Kurzfilm namens „Abducted“, Realfilm mit computergenerierten Elementen und Facial Motion Capturing. Vermutlich der schönste Beweis, dass Technik und Erzählung bei mir nie getrennte Welten waren.

    Was jetzt wächst: die Sektionen zu Projekten und Referenzen mit Material aus der Zeit bei Kögel und Romakowski, das Wissen kompakt auf einer Seite, ein Blog für Themen zwischen Marketing, KI und Achtziger-Kultur — und der Musik-Bereich, in dem neben der eigenen E-Gitarre und dem Gesang auch neue Experimente mit KI-generierter Musik Platz finden werden. Aktuell begleitet eine laufende Weiterbildung im KI Prompt Engineering die ganze Sache.

    Nächstes Ziel: das Show-Reel. Die stärksten Szenen aus Marketing, Industrie und Bühne — kompakt kuratiert, bald hier.